Philosophischer Roman

Robert Jonas steht im Alten Museum in Berlin Mitte vor der Büste des griechischen Philosophen Epikur und fragt sich, warum er die epikureische Philosophie bisher abgelehnt hat obwohl er weiß, dass deren Ziel das persönliche Glück und ein gelingendes, gutes Leben ist.
Epikurs These war: "Suche Lust und vermeide Unlust!". Was ist damit gemeint? Um welche Art von Lust ging es ihm? 
Um das herauszufinden trifft er sich mehrmals mit einer Philosophischen Praktikerin, mit der er sich berät und die ihm den Hinweis gibt, dass es möglicherweise in einem Kloster auf dem Berg Athos noch geheim gehaltene Schriften Epikurs oder seiner Nachfolger gibt. Robert reist nach Athen und trifft dort auf eine ihn faszinierende Griechin, die ihm dabei behilflich ist, seinen Fragen nachzugehen.

 

HINTERGRUND: Die epikureische Philosophie wird heute immer noch unterschätzt und häufig im negativen Sinne als hedonistisch und als "Leben nach dem Lustprinzip" diskreditiert. Mein Anliegen ist, einen Beitrag zur Rehabilitierung dieser antiken philosophischen Schule zu leisten, indem ich versuche, die große Bedeutung, die sie für die individuelle physische und psychische Stabilität und Lebensfreude eines Menschen haben kann, aufzuzeigen.

Das Buch wendet sich an alle diejenigen, die sich für Lebenssinn und Lebenskunst interessieren und immer schon nach einer passenden Philosophie für ihr Leben gesucht haben.

LESEPROBE: Klick aufs Cover. 

Worum geht es in diesem Sachbuch?

Managementliteratur gibt es wie Sand am Meer, wozu also noch ein weiteres Buch? Was unterscheidet dieses Buch von anderen, worin liegt sein Nutzen?

Ziel des Buches ist es, dem Leser das Potenzial der Philosophie für die Unternehmensführung anschaulich, praxisnah und unterhaltsam nahe zu bringen.

Die Philosophie wird in der Managementliteratur meistens auf den Bereich der (Wirtschafts-)Ethik beschränkt und damit große Teile dessen, was Philosophie im Unternehmensalltag zu bieten hat, ausgeblendet. Die Autoren räumen mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass Philosophie etwas Abstraktes und „über den Wolken schwebendes“ ist, das keinen Bezug zur Realität und den Zwängen des Alltagshandelns in der Wirtschaft hat.

 

Inhalt und Struktur

Anhand von typischen Situationen des beruflichen Alltags wird beispielhaft gezeigt, welche Fragen aus Sicht der Philosophie hier aufgeworfen werden und welche Ansätze die Philosophiegeschichte dem Manager von heute zur Orientierung bietet. Dabei wird deutlich, dass es auf die grundsätzlichen Fragen von Strategie, Führung oder Innovation keine Lösungen von der Stange geben kann. Das Buch zeigt deutlich, dass das vereinfachte Denken in „Tools und Instrumenten“ mit standardisierten Checklisten nur zu kurzfristigem Aktivismus führt, und den eigentlichen Herausforderungen an eine gute Unternehmensführung nicht gerecht wird. An diese Erfahrung, die jede verantwortungsbewusste Führungsperson gemacht hat, wenn sie denn ihr eigenes Handeln hinterfragt, knüpft das Buch an und zeigt, welche Alternativen hier die Philosophie bzw. das Philosophieren bieten kann. Jedes Praxisbeispiel aus dem Unternehmensalltag wird mit Methoden bzw. einzelnen Ansätzen aus der Philosophiegeschichte in Beziehung gesetzt.

Dem Leser wird deutlich, dass es zu vielen beruflichen Problemstellungen alternative Lösungsmöglichkeiten gibt. Philosophie verändert in diesem Sinne die Perspektive und macht so auch neue Handlungsoptionen erkennbar.

Die philosophische Beschäftigung mit Dingen des Wirtschaftslebens führt in vielen Fällen zunächst zu einem Stauen und einer Verwunderung über scheinbar Selbstverständliches. Doch gerade dadurch, dass wir uns wundern, sehen wir, dass die Dinge auch anders sein könnten und damit auch veränderbar sind. Durch diesen Perspektivwechsel bekommt der Leser wieder das Heft des Handelns zurück, er ist nicht nur bloß Getriebener in einem großen Spiel von Zwängen und Notwendigkeiten, sondern kann seine Handlungsspielräume aktiv und bewusst selbst gestalten. Die Auseinandersetzung mit der Philosophie bietet dem Leser einen Gewinn an Selbsterkenntnis und Souveränität, die unbedingte Voraussetzung für das erfolgreiche Führen eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter ist.

Philosophie selbst ist dabei keine Methode wie beispielsweise das seit Jahrzehnten in vielen Unternehmen mehr oder weniger erfolgreich etablierte „Management by Objectives“ (Führen mit Zielen). Bei „Management by Sokrates“ geht es um das Philosophieren, um das Nachdenken und Reflektieren des eigenen Handelns.

Zielgruppe: Manager und Managerinnen im weitesten Sinne, Fach- und Führungskräfte